Astrid Lindgren:

"Steine auf dem Küchenbord"

 

- Gedanken

- Erinnerungen

- Einfälle

 

 

 

Ouendolin mein kleiner Liebling!Ouendolin mein kleiner Liebling!

 

 

 

Ich kann mir kein größeres Geschenk denken als mit einem Kind zusammen zu sein, das gerade dabei ist, seine Spache zu entdecken. Als wir Kinder waren, liebten wir es, mit der Sprache zu spielen, so wie es alle Kinder tun.

 

(Gespräch mit M.Strömstedt 1970)

 

 

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"Quendolin der Zauber" wird gern von Eltern mit Migrationshintergrund gelesen/vorgelesen: obwohl die Wortwahl  und Ausdrucksform oft befremdend ist und nicht  der Altagssprache entspricht, ist sie von  mir bewusst zur Wortschatzerweiterung  gewählt worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ich will euch nur sagen, dass es gefährlich ist, zu lange zu schweigen. Die Zunge verwelkt, wenn man sie nicht gebraucht.

(Pippi Langstrumpf)

 

 

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"Ja, die Zeit vergeht und man fängt an alt zu werden", sagte Pippi. "Im Herbst werde ich zehn Jahre alt und dann hat man wohl seine besten Tage hinter sich."

 

(Pippi geht an Bord)

 

 

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Ja, bestimmt war es eine gute Sache, Kind im Pferdezeitalter zu sein.

(Das entschwundene Land)

 

 

 

Zu viel Gelehrsamkeit kann selbst den gesundesten kaputtmachen.

 

( Pippi Langstrumpf)

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Wenn ich so drüber nachdenke, kann ich eigentlich alles.

 

(Lotta kann alles)

 

 

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,Mein Kinderbuch: „Quendolin der Zauberer

entstand aus den Erfahrungen heraus, die ich im laufe der Zeit durch meine Arbeit mit den Kindern sammelte.

Nach meiner pädagogischen Ausbildung in Leipzig, war ich jahrelang als Erzieherin tätig und leitete eine Sprachheilgruppe, in der Kinder gefördert wurden, die Defizite eines multiplen Beschwerdebildes aufwiesen. Dies machte sich besonders im Bereich der Sprache und dem eingeschränkten, alterspezifischen Entwicklungstand bemerkbar.

Danach lag meine Arbeit lange Jahre in der Frühförderung, mit dem Hauptanliegen der‚Sprachlichen Schulreife’ für deutsche Kinder und Kindern mit bilingualem Familienbild. In den letzten Jahren verstärkte sich die Arbeit an schulischen Förderstunden in Deutsch, für Kinder der Primarstufe und Kurse für Erwachsene.( Eltern mit Migrationshintergrund)

Wobei ich durch alle Schichten und Altersgruppen erlebte, das Sprache eine starke Affinität zu emotionaler Intelligenz besitzt und besitzen muss – ohne diese kein angemessener Austausch an Sprach- und Kommunikations-möglichkeiten möglich ist und keine Sprachentwicklung stattfinden kann.

Im Besonderen aber für unterschiedliche Altersgruppen im Vorschulbereich, mit dem Ziel: dass alle Kinder die sprachliche Schulreife erlangen, um den problemlosen Übergang zur Schule zu gewährleisten. Was ein bestimmtes Maß an Deutschkenntnissen und ein altersgerechtes Sprachverständnis voraussetzt – ohne deren Anforderungen keine Lösungen von Aufgabenstellungen möglich sind.

Nach Fortbildungen bei Heide Buschmann, die ein Programm für Schüler -

die bekannte: 'dynamisch-integrative Methode zur Förderung lese-und rechtschreibschwacher Schüler (LRS) entwickelte, begann ich mit der Förderung für Schüler der unteren Klassenstufen.

Lesen, Wortschatzerweiterung, grammatische Regeln und Ausdrucksweisen in mündlicher und schriftlicher Form -  stehen im Mittelpunkt.

Das Buch lässt sich vielseitig nutzen und ist mit Spaß und Spiel eine wertvolle Stütze für eine positive Sprachentwicklung.

Soziale Kompetenzen werden genauso angesprochen, wie auch Lösungswege in konfliktreichen Situationen aufgezeigt, um sie im Alltäglichen zu meistern und Erfahrungen zu sammeln, die jedes Kind früher oder später erfährt.

Besonderem Augenmerk gilt Kindern mit Sprachverzögerungen und Kindern mit integrativem Hintergrund, die besonders in ihrer Sprachleistung

(mangelnder Vorbildfunktion und Sprachmustern durch ihre Zweitsprache), geringen Wortschatz,Dysgrammatismus und an verschiedenartigen Sprechstörungen, wie der Artikulation betreffend sowie Redeflussstörungen und einer ganzen Bandbreite eines eingeschränkten Sprachbildes aufweisen. Meine selbst geschriebenen Texte ermöglichen allen Beteiligten mit der Sprache zu experimentieren und durch die ausgewählten Reime und Geschichten zu spielen.

Das Spiel mit der Sprache ist ein Hauptanliegen von mir.

Kinder brauchen das Spiel – auch das Spiel mit der Sprache, um sich an Laut - und Wortspielen kreativ ausprobieren zu können.

Durch die lustigen Reime und dem bereits bekannten Hintergrundwissen, finden Kinder einen leichteren Zugang zum Sprechen und zur  Kommunikation.

In den verrutschten Rätseln sind mir immer wieder Kinder in’s ‚Netz’ gegangen, die sich einer Sprechsituation aus den unterschiedlichsten Motiven entzogen. Diese lustigen und leichten Gegenüberstellungen (Vergleiche) und dem Bedürfnis zu berichtigen – Fehler ANDERER korrigieren zu dürfen, gibt gerade diesen Kindern Selbstvertrauen und schleust sie unmerklich in den Gesprächsalltag ein!

Sie haben Spaß- sind aufmerksam und lernen sich zu konzentrieren, sich zu artikulieren - fördern die sprachliche Ausdrucksweise - erweitern ihren Wortschatz und lernen das Vernetzen von Zusammenhängen - was den Weg zum logische Denken fördert. Sie überwinden dadurch eine Hemmschwelle von Ängsten, die sie in ihrer Persönlichkeitsstruktur freier und sicherer werden lässt. Ein wichtiger Effekt ist dabei immer der Spaß, der zur Freude zum LERNEN anregt!